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Unser eigenes Produkt

ACME‑Client – Zertifikate, die sich selbst erneuern

Öffentliche TLS-Zertifikate laufen immer kürzer. Sie einmal im Jahr von Hand auf Exchange, Webservern und Firewall zu tauschen, reicht nicht mehr. Der ACME-Client übernimmt diese Arbeit – vom Bestellen bis zum Einspielen.

Netzwerk-Switch mit eingesteckten Patchkabeln im Serverschrank

Der Anlass

Zertifikate laufen immer kürzer.

Jeder vergessene Tausch bedeutet Zertifikatswarnungen im Browser, gestörte Mail und Rückfragen von Anwendern. Mit jeder Verkürzung der Laufzeit steigt das Risiko, einen Termin zu übersehen.

  • 200Tage Laufzeit seit März 2026
  • 100Tage ab März 2027
  • 47Tage ab März 2029

Was er einspielt

Ein Zertifikat, alle Systeme.

Der ACME-Client bestellt kostenlose Zertifikate bei Let's Encrypt und verteilt sie dorthin, wo sie gebraucht werden. Auf den Servern selbst muss dafür nichts installiert werden – er nutzt die vorhandenen Zugänge: PowerShell-Remoting, SSH und die Schnittstelle der FortiGate.

  • Microsoft Exchange

    Zertifikat für IIS und SMTP, dazu die Empfangs- und Sendeconnectoren.

  • Windows-Server mit IIS

    Die HTTPS-Bindungen der gewählten Websites, mit und ohne SNI.

  • Linux-Webserver & Reverse-Proxys

    nginx und Apache – ob als eigener Webserver oder als vorgelagerter Reverse-Proxy. Eingespielt wird über die vorhandene SSH-Verbindung.

  • FortiGate

    Weboberfläche, SSL-VPN und die Profile der SSL-Inspection.

Patchfeld in einem Netzwerkschrank, von grünem Licht beleuchtet

Sicher im Betrieb

Automatisch heißt nicht unkontrolliert.

Ein Zertifikatstausch berührt Dienste, die laufen müssen. Deshalb geht der ACME-Client in kleinen, überprüfbaren Schritten vor – und kommt notfalls wieder zurück.

  • Erst prüfen, dann tauschen

    Vor jeder Bestellung prüft der ACME-Client, ob alle Zielsysteme erreichbar und bereit sind.

  • Mit Rückweg

    Die alten Zertifikate werden gesichert. Nach dem Tausch kontrolliert er, ob das neue wirklich ausgeliefert wird, und rollt bei einem Fehler zurück. Was gescheitert ist, holt der nächste Lauf nach.

  • Rechtzeitig

    Erneuert wird in dem Zeitfenster, das die Zertifizierungsstelle für jedes einzelne Zertifikat vorgibt – auch dann, wenn ein Zertifikat vorzeitig zurückgerufen wird.

  • Geschützt

    Zugangsdaten liegen verschlüsselt auf dem Rechner, Server werden an ihren Fingerabdrücken erkannt, und jedes System erhält nur die Rechte, die es braucht.

Immer im Bild

Sie erfahren es, bevor es jemand anders merkt.

Ein Bericht per E-Mail meldet Fehler sofort und warnt, wenn ein Zertifikat in weniger als 14 Tagen abläuft. Einmal in der Woche kommt er als Statusbericht – bleibt er aus, ist das selbst ein Warnsignal. In der Anwendung sehen Sie auf einen Blick, welches Zertifikat auf welchem System liegt und wann es erneuert wird.

So ist er aufgebaut

Zwei Teile, ein offener Port.

Der ACME-Client besteht aus einer Windows-Anwendung auf einem Verwaltungsrechner in Ihrem Netz und einer kleinen Linux-VM, über die die Zertifizierungsstelle Ihre Domains prüft. Diese VM richtet die Anwendung selbst ein. Die Firewall leitet dafür allein Port 80 dorthin – Exchange und Ihre übrigen Server bleiben von außen unberührt.

Dazu gehören ein signiertes Installationsprogramm, ein Handbuch für Administratoren und eine verschlüsselte Sicherung der gesamten Einrichtung, mit der sich alles auf einen anderen Rechner umziehen lässt.

Sollen wir Ihre Zertifikate übernehmen?

Wir richten den ACME-Client bei Ihnen ein und betreuen ihn auf Wunsch weiter. Erzählen Sie uns, welche Systeme bei Ihnen ein Zertifikat brauchen.